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Sommerlager der Messdiener Heerdt/Lörick
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Pfarrfest 2018
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Kuchenspenden für das Pfarrfest
Kuchenspenden für das Pfarrfest am 1.7. in Heerdt gesucht!
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Jugendfahrt nach Juist vom 22. - 27.10.2018
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Reliquienschrein der heiligen Zélie und Louis Martin
Am 14.06.2018 trifft der Schrein in St. Caecilia ein
FSJ im Erzbistum Köln
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Symposium: "Kirchenmusik in den Gemeinden"
Ökumenisches Symposium am 21. und 22.6. im Maxhaus

Die Geschichte der Orgeln in St. Antonius von 1911-2012

Die St. Antonius-Kirche in Düsseldorf-Oberkassel gehört zu den herausragenden neo-romanischen Kirchenbauten in Düsseldorf, die von dem Architekten Josef Kleesattel entworfen wurden. Sie wurde 1911 fertig gestellt.

Die erste Orgel der Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Dabei handelte es sich um einen Ankauf aus St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.
Danach baute die Orgelbaufrma Romanus Seifert 1955 eine 3-manualige Orgel mit 50 Registern und einer Transmission. Für diese Orgel charakteristisch war der Freipfeifenprospekt und ein Rückpositiv an der Brüstung. Im Zuge der großangelegten Kirchenrenovierung 1986 baute die Firma Willi Peter, Köln ein Gehäuse für das Instrument und versetzte das ehemalige Rückpositiv als Positiv nach hinten, mittig zwischen Haupt- und Schwellwerk. Darüber hinaus wurden zwei Register ausgetauscht (Trompete 8' im Hauptwerk und Rohrschalmei 8' im Positiv).

Spätestens seit Mitte der 90er-Jahre traten erhebliche technische Mängel der Emporenorgel zutage. Anfängliche Überlegungen, die Orgel abzureißen und durch eine mechanische etwa 50 Register große Orgel zu ersetzen, wurden 2006 verworfen. Da ein Großteil des Pfeifenmaterials von der neuen Kommission unter Leitung von OSV Prof. Reiner Schuhenn, Karl-Martin Haap von der Werkstätte für Orgelbau Mühleisen und Markus Hinz als erhaltenswert eingestuft worden war, sah das seither gültige Konzept die Wiederverwendung von 70 Prozent des alten Pfeifenmaterials vor. Ebenso wurden die alten Windladen und Bälge überarbeitet und fanden wieder Eingang in die neue Orgel (Orgelweihe: 26. Juni 2016). Seit 2015 betreut Ansgar Wallenhorst das Orgelprojekt als Orgelsachverständiger. Durch den Neubau von etwa 20 Registern wurden neue, vor allem romantische Akzente gesetzt, die der Orgel mehr Grundtönigkeit verleihen. Insgesamt sieht die neue Disposition eine Synthese aus neobarocken, romantischen und modernen Klängen vor, womit sich die Orgel einerseits an der Bauzeit der Kirche orientiert, andererseits bleiben neobarocke Aspekte der Nachkriegsorgel erhalten. Schließlich kann die Orgel mittels modernster SINUA-Computertechnik, neuen Schlagwerken und Winddrosseln zeitgemäß zu neuen Orgelkompositionen anregen und in der Gegenwart verankert werden.
In der Zwischenzeit wurde 2012 bereits die Chororgel geweiht, für die ein Großteil der Orgel aus der benachbarten 2008 profanierten Christus-König-Kirche übernommen wurde. Sie wurde im östlichen Seitenschif der Antoniuskirche als weiterer Teil der komplexen Orgelanlage aufgestellt.

 

Disposition der Orgel aus St. Helena 1828

 

St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen
Neubau 1828, Johann Peter Fabritius, Grevenbroich
I + angehängtes Pedal / 12 Register

 

Bordun 16'
Principal 8'
Gamba 8'
Hohlföte 8'
V. de Braci 8'
Oktave 4'
Flaut travers 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Cornett 4fach
Mixtur 3fach
Trompete 8'

  

Alte Fabritius-Orgel in St. Helena

Disposition der erweiterten Orgel aus       St. Helena 1850

 

St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen
Erweiterung 1850, Johann Müller, Viersen
II + angehängtes Pedal / 20 Register

 

 

HAUPTWERK
Bordun 16'
Principal 8'
Gamba 8'
Hohlföte 8'
V. de Braci 8'
Oktave 4'
Flaut travers 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Cornett 4fach
Mixtur 3fach
Trompete 8'

POSITIV
Liebl. Gedackt 16'
Principal 8'
Gemshorn 8'
Gedackt 8'
Zartföte 8'
Salicional 8'
Flöte 4'
Superföte 2'

 

 

 

 

Disposition der erweiterten Hauptorgel in St. Antonius 1911

(leider sind keine Bilder dieser Orgel vorhanden)

 

St. Antonius, Düsseldorf-Oberkassel
Instandsetzung und Vergrößerung der Orgel 1911, Gerhard Peekel, Düsseldorf
III + P / 45 Register

 

1. Manual C-g3
Bordun 16'
Principal 8'
Gamba 8'
Hohlföte 8'
V. di Braci 8'
Trompete 8'
Oktave 4'
Flautino 4'
Quinte 2 2/3´
Oktave 2'
Cornett 4fach
Mixtur 3fach

 

 

2. Manual C-g3
Liebl. Gedackt 16'
Principal 8'
Liebl. Gedackt 8'
Zartföte 8'
Gemshorn 8'
Violine 8'
Clarinette 8'
Oktave 4'
Flöte 4'
Superföte 2'
Mixtur 3fach

 

 

 

3. Manual C-g3
Salizet 16'
Principal 8'
Quintatön 8'
Salizional 8'
Fl. Harmonique 8'
Aeoline 8'
Vox-Celestis 8'
Oboe 8'
Vox Humana 8'
Fl. Traver 4'
Cremona 4'
Nasat 2 2/3'
Piccolo 2'
Harm. aetheria 2 2/3'

Pedal C-d
Principalbass 16'
Violonbass 16'
Subbass 16'
Still Gedackt 16'
Posaune 16'
Trompete 8'
Principal 8'
Gedacktbass 8'
   

 

 

  

Disposition der neu erbauten Hauptorgel 1955

neue Hauptorgel in St. Antonius 1955

 

St. Antonius, Düsseldorf-Oberkassel
Neubau 1955, Romanus Seifert & Sohn, Kevelaer
III + P / 50 Register, 1 Transmission
 

1. Manual, POSITIV, C-g3
Rohrgedeckt 8'
Quintadena 8'
Principal 4'
Koppelföte 4'
Schwiegel 2'
Siföte 1'
Sesquialter ab f 2 2/3'
Scharf 4fach 2/3'
Rankett 16'
Rohrschalmei 8'
Tremulant
III-I

 

 

 

 

 

2.Manual, HAUPTWERK, C-g3
Gedacktpommer 16'
Principal 8'
Ofenföte 8'
Spitzgambe 8'
Oktave 4'
Rohrföte 4'
Nasat 2 2/3'
Spillpfeife 2'
Rauschpfeife 3fach 2 2/3'
Mixtur 5-6fach 1 1/3'
Trompete 16'
Trompete 8'
I-II
III-II
II Tutti

 

 

3.Manual,SCHWELLWERK, C-g3
Quintadena 16'
Principal 8'
Liebl. Gedackt 8'
Weidenpfeife 8'
Nachthorn 4'
Hornprinzipal 4'
Oktave 2'
Quinte 1 1/3'
Cymbel 3fach ¼'
Mixtur 5fach 1 1/3'
Nonenkornett 2f.ab f 1 1/7'
Bombarde 16'
Trompette harm. 8'
Schalmei-Oboe 8'
Kopftrompete 4'
Tremulant

 

PEDAL, C-f1
Principalbass 16'
Subbass 16'
Quintade 16' TM
Oktavbass 8'
Gedacktbass 8' Ext.
Choralbass 4' Ext.
Bassföte 4' Ext.
Rohrtraverse 2'
Hintersatz 6fach 2 2/3'
Contrafagott 32'
Posaune 16'
Basstrompete 8'
Zink 4'
I-P
II-P
III-P
P Tutti

 

 

Handregister
2 freie Kombinationen, eine Kombination geteilt
Feste Kombinationen: Piano / Forte / Tutti / Hauptwerk-Tutti / Pedal-Tutti
Walze / Walze ab / Koppel aus Walze
Einzel- und Generalabsteller für die Zungenstimmen
Kegelladen
elektrische Spieltraktur
elektrische Registertraktur

 

 

Umbau 1985/86, Willi Peter, Köln
(Disposition wie 1955)

 

umgebaute Hauptorgel in St. Antonius 1985




Disposition der Orgel aus der alten  Christus-König-Kirche

Orgel aus der alten Christus-König-Kirche

 

Christus-König-Kirche, Düsseldorf-Oberkassel
Ankauf aus St. Johann Baptist, Wuppertal, Feith, Paderborn, 1960
Siegfried Sauer, Höxter, 1999
II+P / 24 Register

 

 

 

1. Manual, C-g3
Bordun 16'
Prinzipal 8'
Rohrföte 8'
Oktave 4'
Gemshorn 4'
Quinte 2 2/3'
Waldföte 2'
Cornett ab c 3fach
Mixtur 3-4fach 1 1/3'
Trompete 8'

 

 

2. Manual, C-g3

Gedeckt 8'
Salicional 8'
Trichterpraestant 4'
Traversföte 4'
Prinzipal 2'
Sifet 1 1/3'
Sesquialter 2fach
Hautbois 8'
Tremulant

 

 

 

Pedal, C-f1
Subbaß 16'
Oktavbass 8'
Gedecktbass 8'
Choralbass 4'
Mixtur 3fach 2 2/3'
Posaune 16'

 

 

 

 

 

Spielhilfen:
Koppeln: II/I, II/P, I/P
2 freie Kombinationen, Walze, Einzelabsteller, freie Pedalkombination, Tutti

 

Disposition der Chororgel in St. Antonius 2012

Chororgel in St. Antonius

St. Antonius-Kirche, Düsseldorf-Oberkassel
CHRISTUS-KÖNIG-CHORORGEL
Werkstätte für Orgelbau Mühleisen, Leonberg, 2012

HAUPTWERK
Bordun 16' TM
Prinzipal 8' neu
Rohrföte 8' alt
Oktave 4' alt
Gemshorn 4' alt
Quinte 2 2/3' alt
Waldföte 2' alt
Terz 1 3/5' alt
Mixtur 4fach 2' alt
Basson 16' TM
Hautbois 8' TM
Trompete 8' alt
Tremulant
II / I
16' II / I
SCHWELLWERK
Bordun 16' alt Ext.
Gedackt 8' alt
Rohrföte 8' alt
Salizional 8' neu
Schwebung ab c 8' alt
Trichterprästant 4' alt
Traversföte 4' alt
Oktave 2' alt
Sifet 1 1/3' alt
Basson 16' neu Ext.
Hautbois 8' alt
Hautbois 4' Ext.
Tremulant
16' II / II
4' II / II

PEDAL
Subbass 16' alt
Stillgedackt 16' TM
Quinte 10 2/3' PR
Oktave 8' TM
Gedecktbass 8' Ext.
Stillgedackt 8' TM
Salizetbass 8' TM
Choralbass 4' TM
Basson 16' TM
Trompete 8' TM
Hautbois 8' TM
Hautbois 4' TM
II / P
I / P