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Am kommenden Sonntag, 29.04.2018 um 16.00 Uhr wird Matthias Giesen aus Wien bei uns in der Pfarrkirche St. Antonius zu Gast sein.
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Nyangao Sonntag
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Kunstfahrt mit Msgr. Terboven
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Weihbischof Rolf Steinhäuser stellt am Mittwoch 25.04. das neue Buch "Zwischen Kirche und Kneipe" vor.
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Informationsabend zum fairen Handel
im Pfarrzentrum St. Maria Rosenkranz am 24.04.2018
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Die Geschichte der Orgeln in St. Benediktus von 1843-1983

Bereits um das Jahr 1200 ist eine dem heiligen Quirinus geweihte Kirche in Heerdt nachzuweisen. Aus der gesamten Zeit des Bestehens der Kirche bis zu ihrem Abriss im Jahr 1843 liegen allerdings keine Konkreten Informationen zur Kirchenmusik vor. Der Verkauf eines Harmoniums (für 100 Taler) im Jahr 1843 legt allerdings die Vermutung nahe, dass der Gemeindegesang bis zu diesem Zeitpunkt vom Dorfschullehrer mit eben diesem Instrument begleitet wurde.

Nach dem Neubau der Kirche durch den Krefelder Baumeister Heinrich Johann Freyse von 1843-1847 war zunächst eine große Empore an der Ostseite des Turms geplant, auf der eine ebenso große Orgel ihren Platz finden sollte. Dadurch dass das Geld jedoch knapp wurde, konnten viele Einrichtungsgegenstände wie Bänke, Beichtstühle, ein Hochaltar und eben eine Orgel nicht angeschafft werden. Dies änderte sich im Jahr 1854 als der Bauherr ein „allerhöchstes Gnadengeschenk seiner Majestät König Friedrich Wilhelms IV“ von 2000 Talern erhielt. Mit diesem Geld konnte dann die Orgel zum Bau ausgeschrieben werden. Am 16.12.1854 erhielt die Firma Sonreck aus Köln den Zuschlag. Sie sollte bis zum Osterfest des folgenden Jahres ein Instrument mit 26 Register errichten. Verschiedene Quellen legen nahe, dass dieser Zeitplan eingehalten werden konnte. Allerdings gab es erneut finanzielle Schwierigkeiten seitens der Gemeinde, sodass 8 Register nicht gebaut werden konnten und so letztlich ein Instrument mit 18 Registern in der Kirche aufgestellt wurde. Dieses war allerdings bereits auf eine nachträgliche Erweiterung der 8 vakanten Register ausgelegt.

Im Jahr 1881 kam es dann durch den Orgelbauer Kalscheur aus Nörvenich zu der besagten Erweiterung der Orgel. In diesem Zug wurde auch die Windanlage ersetzt. Bemerkenswert ist, dass dies zu einer Zeit geschah, in welcher die Heerdter Gemeinde, bedingt durch die Gesetzgebung des Kulturkampfes, keinen Pfarrer hatte.

Im August 1897 wurde dann durch das Generalvikariat in Köln der Bau einer „teils neuen Orgel für die Pfarrkirche zu Heerdt“ freigegeben. Die Orgelbaufirma Fabritius aus Kaiserswerth erhielt den Auftrag und baute für 7020 Mark (420 Mark davon für die Aufarbeitung und Wiederverwendung des alten Materials) eine Orgel in welcher auch altes Material verwendet wurde. Dieses Instrument verfügte über 25 Register. Aus einer Revision des Kölner Domkapellmeisters von 1898 geht hervor, dass diese Orgel eine pneumatische Traktur und einen freistehenden Spieltisch besaß.

Die Düsseldorfer Orgelbaufirma Peekel sollte das bestehende Instrument 1913 um 2 Register erweitern und die Windversorgung elektrifizieren. Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde dieser Auftrag aber nie ausgeführt. So waren auch keine weiteren Arbeiten bis zum 2. Weltkrieg notwendig. 1942 wurden weite Teile der Kirche und auch der Orgel durch den Krieg schwer beschädigt. In den folgen Jahren wurde gerade die Orgel weiterhin stark in Mitleidenschaft gezogen, da der Turm so stark beschädigt war, dass die Orgel dem Wetter ungeschützt ausgesetzt war. Erst im Jahr 1947 konnten noch einige wenige Teile gerettet und bei der Firma Fabritius eingelagert werden.

Am 29.1.1951 fasste dann der Kirchenvorstand den Beschluss, dass die Firma Fabritius die Orgel bis zum 1.11.1951 wiederherstellen sollte. Da der Orgelbauer aber in finanzielle Schwierigkeiten kam und im Februar 1953 immer noch keine Aussicht auf Fertigstellung bestand, wurde die Aachner Orgelbaufirma Stahlhuth angewiesen den Auftrag auszuführen. Bei der Überführung des bei Fabritius eingelagerten Materials wurde festgestellt, dass in den vergangenen Jahren noch nichts daran getan wurde. Der Gemeindegesang wurde zu dieser Zeit auf einem gemieteten Harmonium begleitet. Ende 1953 war die Orgel in St. Benediktus dann wieder spielbereit.

Als die Kirche 1966 renoviert wurde, wurde auch die Orgel erneut in Mitleidenschaft gezogen, sodass diese 1970 aufwendige repariert werden musste. Bedingt durch weitere Renovierungsarbeiten 1979 wurde die Orgel zu ihrem Erbauer nach Aachen ausgelagert um erneute Beschädigungen zu verhindern.

Notwendige Umbauarbeiten an der Statik der Orgelempore und die Aussagen von Sachverständigen in Köln führten letztlich dazu, dass der Kirchenvorstand 1981 beschloss, ein neues Instrument für St. Benediktus planen  zu lassen. Mit dieser Aufgabe wurde die Freiburger Orgelwerkstatt Hartwig Späth betraut. Im Juli 1983 konnte das Instrument aufgebaut werden.

 

 

 

Disposition der Sonreck-Orgel von 1855

(leider sind keine Bilder dieser Orgel vorhanden)

 

I. Manual

1. Boudun 16‘

2. Principal 8‘

3. Hohlflöte 8‘ (Holz)

4. Hohlflöte 8’ (Metall)

5. Quint 2 2/3’

6. Super Octav 2’

7. Cornett 4’

8. Mixtur 2’

9. Trompete 8’ (Diskant)

10. Trompete 8‘ (Bass)

 

Manualkoppel

Pedalkoppel

 

 

II. Manual

11. Praestant 4’

12. Gedackt 16’

13. Salicet 8‘

14. Gedackt 8‘

15. Fernflöte 8‘

16. Piccolo 2‘

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pedal

17. Subbaß 16‘

18. Violon 8'

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Disposition der erweiterten Sonreck-Orgel durch Kalscheur 1881

(leider sind keine Bilder dieser Orgel vorhanden) 

 

I. Manual

1. Boudun 16‘

2. Principal 8‘

3. Gamba 8’

4. Hohlflöte 8‘ (Holz)

5. Hohlflöte 8’ (Metall)

6. Octav 4’

7. Quint 2 2/3’

8. Super Octav 2’

9. Cornett 4’

10. Mixtur 2’

11. Trompete 8’ (Diskant)

12. Trompete 8‘ (Baß)

13. Clairon 4‘

 

 

II. Manual

14. Praestant 4’

15. Gedackt 16’

16. Salicet 8‘

17. Gedackt 8‘

18. Fernflöte 8‘

19. Franz. Flöte 4‘

20. Piccolo 2‘

21. Oboe 8‘

22. Fagott 8‘

 

 

 

 

 

 

Pedal

23. Subbaß 16‘

24. Violon 8‘

25. Flöte 4‘

26. Posaune 16‘

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Disposition der Fabritius-Orgel 1898

(leider sind keine Bilder dieser Orgel vorhanden)

 

I. Manual

1. Boudun 16‘

2. Principal 8‘

3. Hohlflöte 8‘

4. Gemshorn 8’

5. Gambe 8’

6. Trompete 8’

7. Octav 4’

8. Rohrflöte 4’

9. Quinte 2 2/3’

10. Octav 2’

11. Mixtur 2’

12. Terz 1 3/5’

 

 

II. Manual

13. Gedackt 16’

14. Geigenprincipal 8’

15. Salicional 8’

16. Fernflöte 8’

17. Gedackt 8’

18. Fugara 4‘

19. Traversflöte 4‘

20. Rauschquinte 2 2/3‘

 

 

 

 

 

 

Pedal

21.Violonbaß 16‘

22. Subbaß 16‘

23. Posaune 16‘

24. Principalbaß 8‘

25. Cello 8'

 

 

 

 

 

 

 

 

Disposition der Stahlhuth-Orgel von 1954

 

Hauptwerk (I. Manual)

1. Bordun 16‘

2. Prinzipal 8‘

3. Gedackt 8‘

4. Oktave 4‘

5. Rohrflöte 4‘

6. Offenflöte 2‘

7. Sesquialter 2-fach

8. Mixtur 3-4-fach 1 1/3‘

9. Trompete 8‘

10. Kopfregal 4‘

Schwellwerk (II. Manual)

11. Gemshorn 8‘

12. Rohrflöte 8‘

13. Blockflöte 4‘

14. Superoktave 2‘

15. Sifflöte 1  1/3‘

16. Scharff 4-fach 1‘

17. Dulcian 16‘

18. Krummhorn 8'

 

 

Pedal

19. Prinzipalbaß 16‘

20. Subbaß 16‘

21. Oktavbaß 8‘

22. Gedackt 8‘

23. Choralbaß 4‘

24. Prinzipal 2‘

25. Mixtur 3-fach

26. Posaune 16‘