Kontakt

Katholische Kirchengemeinde
St. Antonius und Benediktus
Friesenstr. 81 40545 Düsseldorf T 0211 - 577 900-0 F 0211 - 577 900-20 pastoralbuero@santobene.de

Priesternotruf

In dringenden priesterlichen Notfällen (Krankensalbung, etc.) erreichen Sie einen Priester rund um die Uhr unter 0151-57382888

Wiedereintritt

Bitte treten Sie ein!

Hier finden Sie Informationen zum Wiedereintritt in die katholische Kirche.

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten aus unserer Gemeinde. Für weitere Informationen klicken Sie bitte einfach auf die Überschrift der jeweiligen Nachricht.

Erstkommunion 2019
Hier finden Sie nähere Informationen zu den Terminen der Erstkommunionfeiern 2019 in unserer Gemeinde
Kleinkindergottesdienst
am 09.09.2018 im Canisiushaus
"Rebuilt"
Am Montag, 24.09., 19.00 Uhr, wird Msgr. Markus Bosbach, stv. Generalvikar unseres Erzbistums, im Canisiushaus, über „Rebuilt“ berichten. Es ist eine Darstellung einer guten Erfahrung in den pastoralen Nöten in Baltimore, die uns eine Anregung sein könnte. Herzliche Einladung!
kfd-Lörick
Die Mitgliederversammlung der kfd kann aus gesundheitlichen Gründen am 29.08. nicht stattfinden. Der neue Termin wird frühzeitig bekannt gegeben.
Hochfest Maria Empfängnis
Das Hochfest Maria Empfängnis feiern wir in den Vorabendmessen am Samstag, den 18.08. und den sonntäglichen Gottesdiensten am 19.08., da der Festtag selbst am Mittwoch, den 15.08. in der Woche liegt.
Ferien-Postkartenaktion
Alle Kinder der Gemeinde sind eingeladen, unseren Pfarrpatronen in den Ferien eine Postkarte zu schreiben.
kfd-Linksrheinisch
Tag der Besinnung im Kloster Steyl am 25.09.
Pfarrbücherei St. Maria, Hilfe der Christen
Öffnungszeiten in den Sommerferien
Erntedankfest in Lörick
Am Samstag, den 29.09., finden in Lörick unser Erntedankfest, sowie der Tag der offenen Tür des Kindergartens statt. Wir beginnen mit der hl. Messe um 15.00 Uhr. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.
Herbstfahrt für Kinder und Jugendliche
Jugendfahrt nach Juist vom 22. - 27.10.2018

Die Orgel von St. Benediktus

Der Orgelbauer Hartwig Späth aus Freiburg selbst schreibt über die neue Orgel:

 

„Die Pfarrgemeinde beauftrage  mich im Juli 1981 mit der reizvollen Aufgabe, in dem anspruchsvoll restaurierten neugotischen Kirchenraum eine adäquate Orgel einzubauen.

Da die Orgel das einzige Musikinstrument ist, das mit Aussehen und Klang auf seine Umgebung , den Kirchenraum, Bezug nehmen kann, wurde bei der Gestaltung des Instruments auf klassische gotische Vorbilder zurückgegriffen und ein zeitloser Orgelprospekt in fünffeldriger Grundform entworfen. Er enthielt zusätzlich gotische Profile und Dekorationen. Das massive Eichengehäuse hat nicht nur optische Funktion, sondern erfüllt auch wichtige akustische Aufgaben, wie die Mischung, ungebündelte Abstrahlung des Klanges sowie die Resonanz.

Die dekorativ gestalteten Schleierbretter (Ornamente) unterstützen diese Aufgabe und vervollständigen die Gestaltung.

Das ganz aus massivem lothringischem Eichenholz hergestellte Orgelgehäuse ist selbsttragend, d. h. die Querschnitte sind so stark ausgelegt, dass dieses Gehäuse sich selbst und alle anderen Teile der Orgel trägt. Damit ist eine Vereinheitlichung von dekorativem Gehäuse und Konstruktion erreicht.

Die Pfeifen für das Hauptwerk stehen auf zwei getrennten Windladen in Kranzgesimshöhe, in der Mitte darüber befindet sich das Schwellwerk und aus Platzgründen hinter der Orgel das Pedalwerk. Der Spieltisch ist an das Untergehäuse angebaut womit man optimale kurze Wege für die mechanische Spiel- und Registertraktur erhält. Die Spieltraktur ist an den klassischen französischen Orgelbau angelehnt und in sogenannter aufgehängter Traktur ausgeführt, das heißt, dass die Abstrakten auf kürzestem Wege von der Tastenmitte zur Windlade geführt sind. Die mechanische Registratur hat als Besonderheit und Neuheit eine zusätzliche, zweifach einstellbare Drehknopfkombination sowie drei feste Kombinationen; alles über Fußtritt einzuschalten für Pleno, Zungen und Mixturen.

Als weitere Besonderheit weist die Orgel drei sogenannte Wechselschleifen auf, d. h. drei Register des Hauptwerks können auch über einen separaten Registerzug im Pedal gespielt werden. Dies war notwendig, weil bei der Erstellung der Disposition von dem Gedanken ausgegangen wurde, für die beiden Manuale eine möglichst reichhaltige Disposition zu erhalten und dem Pedal nur eine knappe Grundausstattung zu geben. Die notwendigen „leisen“ Stimmen für das Pedal und die 8‘-Zunge werden dann aus dem Hauptwerk durch Wechselschleifen entliehen.

Mir war es eine große Freude, für Düsseldorf-Heerdt dieses Werk zu schaffen, dass unsere Werkstatt als Opus 148 verließ. Möge das Instrument der Kirchengemeinde über viele Jahre Organ der Harmonie und Freude sein.“

 

 

Am 27.8.1983 konnte das Instrument dann in einer feierlichen Eucharistiefeier geweiht werden und steht seitdem tagtäglich für Gottesdienste und Konzerte bereit.

 

Eine Besonderheit stellt die Inschrift der Orgel dar: Der lateinische Segensspruch „HVIVS ORGANI VOX ET OPES MVSICAE SACRAE CORDA FIDELIVM INCENDANT“ unter dem Kranzgesims heißt übersetzt: „Die Stimme dieser Orgel und die Macht der heiligen Musik mögen die Herzen der Gläubigen entflammen“. In Anlehnung an die Inschrift des Heerdter Wegekreuz ist er als Chronogramm gebildet: Die roten lateinischen Buchstaben ergeben nach ihrem Zahlenwert addiert  die Jahreszahl der Weihe 1983.

 

ein Blick auf die Tastatur und das Pedal der Orgel in St. Benediktus



Disposition der Orgel in St. Benediktus

 

I. Manual

1. Bourdon 16‘

2. Prinzipal 8‘

3. Rohrflöte 8‘

4. Gambe 8’

5. Oktave 4’

6. Spitzflöte 4’

7. Oktave 2‘

8. Mixtur 4 – 5-fach 1 1/3‘

    Quinte (Halbzug) 1 1/3‘

9. Cornett 5-fach 8‘

10. Trompete 8‘

 

 

II. Manual

11. Boudon 8‘

12. Salicional 8‘

13. Schwebung 8‘

14. Gedecktflöte 4’

15. Prinzipal 4’

16. Sesquialter 2-fach 2 2/3’

     Nasard (Halbzug) 2 2/3‘

17. Flageolett 2‘

18. Plein jeu 5-fach 2‘

19. Dulcian 16‘

20. Oboe 8‘

21. Clairon 4‘

     Tremulant

Pedalwerk

22. Prinzipalbass 16‘

23. Octavbass 8‘

24. Bassflöte 4‘

25. Hintersatz 5-fach 2 2/3‘

26. Posaune 16‘

  -   Bourdon WS aus HW 16’

  -   Gambe WS aus HW 8’

  -   Trompete WS aus HW 8‘

 

 

 

 

 

 

WS = Wechselschleife

 

 

Das Gehäuse der Heerdter Orgel beim Aufbau
offener Spieltisch der Orgel
Registerwellentechnik der Orgel




Das Orgelpositiv

Das Orgelpositiv

Zusätzlich zur Hauptorgel befindet sich auch noch ein kleines Orgelpositiv in der Kirche, dass unter anderem bei Schulgottesdiensten, Familiengottesdiensten sowie bei den regelmäßig stattfindenden Vespern seine Verwendung findet.

 

 

Disposition:

 

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Doublette 2'

Quinte 1 1/3'

Mixtur 1-2-fach 1'