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Katholische Kirchengemeinde
St. Antonius und Benediktus
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Priesternotruf

In dringenden priesterlichen Notfällen (Krankensalbung, etc.) erreichen Sie einen unserer Priester rund um die Uhr unter 0160 - 2456830

Wiedereintritt

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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten aus unserer Gemeinde. Für weitere Informationen klicken Sie bitte einfach auf die Überschrift der jeweiligen Nachricht.

Erstkommunion 2018
Terminbekanntgabe für die Erstkommunion 2018
Termine
Bitte merken Sie sich wichtige Termine unserer Gemeinde (Ernte-Dank, Nyangao-Wochenende, Eine-Welt-Bazar) schon jetzt vor
Urlaubspost
Urlaubspostkartenaktion an unsere Pfarrpatrone während der Sommerferien
Konzert
Die Düsseldorfer Symphoniker spielen in St. Antonius am Sa., 08.07., um 19:30h
Kirchenputz
Kirchenputz in St. Benediktus am Sa. 08.07. - Helfer willkommen
Kfd
Schiffstour aller linksrheinischen Frauengemeinschaften nach Duisburg am Di., dem 11.7.
KAB-Komödienbühne
Vorverkauf der Komödienbühne
Stellenausschreibung
Die Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist in Büderich sucht einen Verwaltungsleiter.
Kinder- und Jugendfahrt nach Juist
Anmeldungen für die Juistfahrt vom 23.-28.10.17 ab sofort im Pfarrbüro möglich

Sakramente - Liebesbriefe Gottes an uns Menschen

Sakramente sind Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit. In ihnen teilt sich Gott uns mit seiner Liebe mit, will uns seine Liebe erfahrbar machen. So können sie zu Recht als "Liebesbriefe Gottes an uns Menschen" bezeichnet werden.

 

Die katholische Kirche kennt insgesamt 7 Sakramente:

  • Taufe
  • Eucharistie
  • Firmung
  • Versöhnung (Beichte)
  • Ehe
  • Weihe
  • Krankensalbung

Das Sakrament der Taufe

Die Taufe ist das Grundsakrament aller Christen und verbindet uns über die Grenzen von Kirchen und Konfessionen hinweg mit allen Menschen, die an Jesus Christus glauben. Durch das Übergießen mit dem Wasser der Taufe werden wir aufgenommen in die Freundschaft mit Gott in Jesus Christus, werden wir zu Gliedern des neuen Volkes Gottes. Dabei ist die Taufe zugleich öffentliches wie auch zutiefst privates Geschehen: Öffentlich, weil sie sich in der Liturgie in der Kirche vollzieht; privat, weil jedem Täufling ganz persönlich die Zusage Gottes gilt: "Du bist mein geliebtes Kind. An Dir habe ich Gefallen gefunden." (vgl. Mk 1,11)

Die Spendung der Taufe erfolgt individuell nach Absprache mit den Tauffamilien in der Regel als Einzeltaufe in einer unserer fünf Kirchen. So ist es möglich, die Feier sehr persönlich zu gestalten. Ebenso ist aber grundsätzlich auch die Möglichkeit gegeben, im Rahmen des Gemeindegottesdienstes zu taufen. Spender der Taufe sind alle Priester und Diakone unseres Seelsorgeteams. Wenn Sie sich für die Taufe interessieren, weitere Informationen benötigen oder einen Tauftermin absprechen möchten, wenden Sie sich bitte gerne an unsere Pfarrbüros.

Das Sakrament der Eucharistie

In unserer Gemeinde wird die Eucharistie als Mitte unseres Glaubens täglich in der Heiligen Messe gefeiert. In verschiedenen Formen, als "normale" Messe, als Familienmesse oder als feierliches (deutsches oder lateinisches) Hochamt feiern wir die Hingabe Gottes zu uns in Jesus Christus. Unter den Gestalten von Brot und Wein schenkt er sich uns ganz und gar. In der äußeren Form von Brot und Wein ist er mit seiner ganzen Liebe anwesend, so dass Brot und Wein zum Realsymbol seiner Gegenwart verwandelt werden.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion erfolgt für die Kinder ab dem dritten Schuljahr in einem gemeinsamen Kurs für unseren Seelsorgebereich unter der Gesamtleitung unserer Pastoralreferentin Beatrix Reese.

Das Sakrament der Firmung

Da Gott unser ganzes Leben mit seiner Liebe und Lebenskraft begleiten möchte, hat Jesus Christus als Gabe für alle, die glauben, den Heiligen Geist als Beistand und Tröster ausgesandt. Dieser Heilige Geist Gottes will in uns wirken, uns mit dem Feuer der Liebe Gottes entzünden, so dass wir fähig sind, Jesus Christus in seiner Liebe zu den Menschen nachzufolgen. Mit der Spendung der Firmung kommt das Hineinwachsen in den Glauben für einen katholischen Christen zum Abschluss. In der Firmung wird der Firmkandidat mit dem Heiligen Geist besiegelt und so ein vollgültiges Mitglied der katholischen Kirche. Der Empfang der Firmung ist Voraussetzung für die Übernahme jeglichen Amtes in der Kirche, z.B. als Lektor, Kommunionhelfer oder Taufpate.

Die Vorbereitung auf die Firmung in unserem Seelsorgebereich erfolgt jährlich für alle Jugendlichen, die zum Zeitpunkt der Firmung mindestens 16 Jahre alt sind - wobei es selbstverständlich gut begründete Ausnahmen geben kann, wenn z.B. der Firmkandidat zu den jüngsten in seiner Jahrgangsstufe gehört, aber gemeinsam mit seinen Freundinnen und Freunden die Vorbereitung erleben möchte. Die Firmvorbereitung wird geleitet von unserem Diakon Frank Zielinski.

Das Sakrament der Versöhnung (Beichte)

"Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn." (Lk 15,20) Wie im wohl berühmtesten Gleichnis Jesu will uns Gott mit seiner Liebe entgegenkommen. Er will all die Sorgen und Traurigkeiten unseres Herzens verwandeln, besonders da, wo wir an einander schuldig geworden sind. Er will uns die Schuld verzeihen, um mit uns einen neuen Anfang zu machen.

Das Sakrament der Versöhnung ist wohl das am meisten missverstandene und deshalb ungeliebteste unter den Sakramenten. Bei vielen Gläubigen herrscht - nicht zuletzt durch eine entsprechende Praxis von Priestern - der Eindruck vor, sie müssten im Beichtzimmer sich geradezu auf den Stuhl des Angeklagten setzen, über den dann ein strenger Richter, Gott, verkörpert in der Person des Priesters, zu Gericht sitzt. Das Gegenteil aber soll erfahrbar werden: Gott wendet sich uns in Liebe zu - ganz egal, was wir uns vorher geleistet haben. Er will uns helfen und uns aufrichten. Wenn wir nur einen kleinen Schritt auf ihn zu machen, dann läuft er uns entgegen, um uns in die Arme zu schließen. "Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des + Vaters und des + Sohnes und des + Heiligen Geistes." (Lossprechungsformel in der Beichte). Wer die Beichte so erlebt, der versteht, dass sie wirklich das Sakrament der Versöhnung ist - und der kann dann wirklich umkehren, d.h. aus seinen Fehlern lernen und das entstandene Unrecht versuchen wieder gut zu machen.

Unsere Priester spenden Ihnen sehr gerne das Sakrament der Versöhnung. Sie können jederzeit einen Termin mit ihnen vereinbaren oder zu unseren festen Beichtzeiten in unsere Kirchen kommen. Die festen Beichtzeiten finden Sie in unserer Gottesdienstordnung.

Das Sakrament der Ehe

Gott ist die Liebe! Überall dort, wo Menschen einander lieben, ist Gott selbst anwesend. Besonders zeichenhaft sichtbar wird dies, wenn zwei Menschen einander vor Gott und der Kirche versprechen, miteinander durch dick und dünn zu gehen, füreinander einzustehen in guten wie in schlechten Tagen, Gottes Liebe als Eheleute und Eltern in die Welt zu tragen und sich so im Ja-Wort miteinander im Sakrament der Ehe vereinigen.

Gerne helfen unsere Priester und Diakone dabei, indem sie bei der Trauung assistieren. Wenn Sie heiraten möchten, wenden Sie sich bitte frühzeitig an unsere Pfarrbüros, da im Vorfeld viele Dinge besprochen werden müssen, damit der Tag der Hochzeit einer der schönsten Tage in Ihrem Leben sein möge.

Das Sakrament der Weihe

Gott ruft uns Menschen, ihm nachzufolgen und so ihn selbst in der Welt erfahrbar zu machen. Jeder Christ ist durch Taufe und Firmung beauftragt, am Reich Gottes mitzubauen. Manche Menschen spüren, dass Gott sie in seine besondere Nachfolge ruft, um als Bischof, Priester oder Diakon sich ganz in den Dienst nehmen zu lassen. Das Sakrament der Weihe ist Zeichen für diese besondere In-Dienst-Nahme. Sie wird in der katholischen Kirche unverheirateten Männern gespendet, die mit der Weihe den Zölibat, d.h. die Ehelosigkeit versprechen. Eine Ausnahme bildet die Weihe zum ständigen Diakon. Hier können auch bereits verheiratete und in Ehe, Familie und Beruf bewährte Männer zum Diakon geweiht werden.

Neben der sakramentalen Weihe kennt die Kirche aber auch die besondere kirchliche Beauftragung von Frauen und Männern zu Seelsorgerinnen und Seelsorgern als Gemeinde- oder Pastoralreferenten.

Wenn Sie in sich den Ruf Gottes wahrnehmen und ihm in besonderer Weise nachfolgen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger, die Ihnen gerne weiterhelfen werden.

Das Sakrament der Krankensalbung

Aufrichten, Stützen, Heilen - das sind in der Nachfolge Jesu die Grundkonstanten kirchlichen Handelns. In der Feier des Sakramentes der Krankensalbung wird dies besonders erfahrbar: Menschen, die unter einer schweren Krankheit leiden oder z.B. vor großen Operationen stehen, werden durch den Priester mit kostbarem Öl auf der Stirn und an den Händen und Füßen gesalbt. Dazu spricht der Priester: "Durch diese Heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf." Das Sakrament der Krankensalbung zielt auf die Gesundung des Menschen. Sie soll Trost und Hoffnung spenden und an den bleibenden Beistand Gottes erinnern, gerade dann, wenn wir ihn aufgrund von Leid und Not vielleicht nicht spüren können. Häufig ist deshalb mit der Spendung der Krankensalbung auch die Spendung des Sakramentes der Eucharistie und der Versöhnung verbunden.

Im Volksmund wird die Krankensalbung häufig als "Letzte Ölung" bezeichnet. Dieser Ausdruck ist falsch, da er sehr missverständlich ist. Nicht erst in Todesgefahr will die Krankensalbung Gottes Erbarmen erfahrbar machen, sondern gerade auch dann, wenn Menschen sich wieder neu dem Leben zuwenden wollen. Unsere herzliche Bitte ist deshalb: wenn Sie oder Ihre Angehörigen krank sind, dann nehmen Sie frühzeitig mit einem Priester aus unserem Seelsorgeteam Kontakt auf, damit Sie in diesem wunderbaren Sakrament Gottes Liebe erfahren können.