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Katholische Kirchengemeinde
St. Antonius und Benediktus
Friesenstr. 81 40545 Düsseldorf T 0211 - 577 900-0 F 0211 - 577 900-20 pastoralbuero@santobene.de

Priesternotruf

In dringenden priesterlichen Notfällen (Krankensalbung, etc.) erreichen Sie einen Priester rund um die Uhr unter 0151-57382888

Wiedereintritt

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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten aus unserer Gemeinde. Für weitere Informationen klicken Sie bitte einfach auf die Überschrift der jeweiligen Nachricht.

Offene Stellen
Wir suchen Mitarbeitende für unsere Kindertageseinrichtungen
Erstkommunion 2019
Hier finden Sie nähere Informationen zu den Terminen der Erstkommunionfeiern 2019 in unserer Gemeinde
Tag der offenen Tür
der Kindertagesstätte St. Benediktus
Tag der offenen Tür
der Kindertagesstätte St. Maria, Hilfe der Christen
Ausstellung in St. Benediktus
Fotoarbeiten zum Thema "Exultemus et Laetemur" von Wolfgang Spanier bis zum 12.10. in St. Benediktus. Herzliche Einladung
Vortrag von Msgr. Terboven
"Die tiefe religiöse Krise des Islam" am Dienstag, 02.10. um 19.00 Uhr im Canisiushaus
Reliquien der Hl. Bernadette
Reliquien-Schrein der Hl. Bernadette am Di. 2.10. in St. Lambertus
KöB Lörick
Unsere Löricker Bücherei ist in den Herbstferien geschlossen.
Buchausstellung KöB Lörick / Adventsbasar kfd
Buchausstellung der KöB Lörick und Adventsbasar der kfd Lörick am WE 3./4.11.18 im Löricker Pfarrsaal
Heerdter Orgelkonzert
"Barocke Glanzlichter" - Orgel und Trompete am 23.09.18 um 18.00 Uhr
Aktion #himmelsleuchten - Helfer gesucht
Missionarische Kampagen in Düsseldorf von Fronleichnam 2019 bis Lichtmess 2020
KöB St. Antonius
Vortrag über "Sr. Emmanuelle, die Mutter der Müllmenschen" am 01.10.2018 in der Bücherei St. Antonius
Kleiderkammer des SKFM in St. Anna
Die Kleiderkammer in St. Anna ist ab September nur noch donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffet.
Chor für Familien in St. Antonius
Neue Termine für den Projektchor
Neue Kinderchor-Chorstunden
für alle Kinder der 1. und 2. Schulklasse
"Rebuilt"
Am Montag, 24.09., 19.00 Uhr, wird Msgr. Markus Bosbach, stv. Generalvikar unseres Erzbistums, im Canisiushaus, über „Rebuilt“ berichten. Es ist eine Darstellung einer guten Erfahrung in den pastoralen Nöten in Baltimore, die uns eine Anregung sein könnte. Herzliche Einladung!
kfd-Linksrheinisch
Tag der Besinnung im Kloster Steyl am 25.09.
Erntedankfest in Lörick
Am Samstag, den 29.09., finden in Lörick unser Erntedankfest, sowie der Tag der offenen Tür des Kindergartens statt. Wir beginnen mit der hl. Messe um 15.00 Uhr. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.
Herbstfahrt für Kinder und Jugendliche
Jugendfahrt nach Juist vom 22. - 27.10.2018

Bunkerkirche St. Sakrament - Heerdt

St. Sakrament am Handweiser (Foto: Bartholdt)
St. Sakrament am Handweiser (Foto: Bartholdt)

Lage

360°-Panoramatour

Eine 360°-Panoramatour der Bunkerkirche St. Sakrament finden Sie unter http://qinemato.com/kirchen/Bunker.html

Diese virtuelle Tour wurde erstellt und uns zur Verfügung gestellt von www.qinemato.com

Geschichte der Kirche

Seit 1923 überlegte man eine Einrichtung einer neuen Pfarrei in Heerdt. Sechs Jahre später wurde in einer Holzbaracke eine Notkirche für den Handweiser eingerichtet. 1928 konnte dann das heutige Grundstück gekauft werden. Clemens Holzmeister wurde mit der Erstellung der ersten Kirchenbaupläne beauftragt. Im Jahr 1929 wurde dann die Rektorats Pfarre St. Sakrament gegründet.

Eine alte Holzbaracke neben einem riesigen Luftschutzbunker, das war alles was Pfarrer Dr. Carl Klinkhammer 1947 vorfand. Er war gerade zum Pfarrer der Pfarrei St. Sakrament ernannt worden und hier Vorort wurde die Holzbaracke als Notkirche genutzt. 1940 wurde von den Nationalsozialisten dieser Bunker für die Bevölkerung am Handweiser errichtet. Unrechtmäßig auf Kirchengrund. Klinkhammer überlegte nicht lange und bat seinen Studienfreund, den Dom- und Erzdiözesanbaumeister Willy Weyers, Pläne für einen Umbau des Bunkers in eine Kirche zu erstellen. Der Bunker bestand aus vier baugleichen Etagen. In jeder Etage waren 7 qm große Zellen in U-Form angeordnet. In jede Zelle konnten bis zu 10 Personen Schutz vor den alliierten Bombenangriffen finden, teilweise bis zu 2 Wochen mussten unter den beengten Bedingungen ausgehalten werden. Insgesamt fanden bis zu 2300 Menschen hier Schutz. Die Pläne von Weyers sahen vor, die beiden oberen Etagen herauszubrechen und damit den gesamten Innenraum für die Kirche zu nutzen. Die größte Herausforderung der damaligen Zeit war das Herausbrechen der Fenster. Hierfür wurden, für die Sprengungen, in die 1,20m dicken Betonaußenwänden über fünf Kilometer Bohrlöcher gebohrt. Nur mit Hilfe von zahlreichen Gemeindemitgliedern, die Tonnen von Schutt aus dem Bunker beförderten, konnte das Vorhaben gelingen. Entstanden ist ein heller weiträumiger Innenraum, bei dem die schützenden Außenmauern noch zu spüren sind, aber nicht bedrückend wirken. Der alte Rundanbau, in dem über eine Spindel der Bunker versorgt wurde, erhielt einen Glockenturmaufsatz. Im vorderen Bereich wurde die Wohnung für Pfarrer Dr. Carl Klinkhammer eingerichtet und eine Chor-Empore für die Orgel. Vor ein paar Jahren konnte der „Bunker", wie er liebevoll genannt wird, renoviert werden. Sein schlichter, heller Innenraum ist mit einer hellen Holzdecke überspannt, die eine ausgesprochen angenehme Akustik bewirkt, was den Bunker auch immer sehr interessant für musikalische Veranstaltungen macht.

 

Seit 01.07.2016 ist die Bunkerkirche Eigentum der koptisch-orthodoxen Gemeinde.

Innenansicht der Bunkerkirche St. Sakrament

Besonderheiten und Kunstwerke

Die Altarwand wird von einem mächtigen aus Eisen getriebenen Kreuz betont. Dieses Kruzifixus wurde von Johann Karst einem Kunstschmied aus Eller gefertigt. Er schuf es aus Erinnerung an seine drei im Krieg gefallen Söhne und schenkte es Pfarrer Dr. Klinkhammer. 1949 konnte St. Sakrament konsekriert werden. Seit 1995 ist die Bunkerkirche ein Baudenkmal und einzigartig in der Welt.

Vom originalen Bunker blieb das Untergeschoß erhalten, in dem noch heute die damaligen Bunkerzellen im Originalzustand besichtigt werden können.

Aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrer besonderen Geschichte eignet sich die Bunkerkirche hervorragend für den Dialog von Kirche und Kunst und für die besondere Thematik von Frieden und Versöhnung. Regelmäßig finden im Kirchenraum oder in den Bunkerzellen Kunstausstellungen und Veranstaltungen statt.

Eindrücke aus der Bunkerkirche