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Katholische Kirchengemeinde
St. Antonius und Benediktus
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Priesternotruf

In dringenden priesterlichen Notfällen (Krankensalbung, etc.) erreichen Sie einen Priester rund um die Uhr unter 0151-57382888

Wiedereintritt

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Aktuelles

Aktuelle Nachrichten aus unserer Gemeinde. Für weitere Informationen klicken Sie bitte einfach auf die Überschrift der jeweiligen Nachricht.

Erstkommunion 2019
Hier finden Sie nähere Informationen zu den Terminen der Erstkommunionfeiern 2019 in unserer Gemeinde
Caritas-Nachmittag
Informationen zu den Angeboten der Caritas im Linksrheinischen am Mo., 18.06., um 15h im Canisiushaus
Erntedankfest in Lörick
Das Erntedankfest in Lörick findet in diesem Jahr am Samstag, den 29.09. statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.
Sommerlager der Messdiener Heerdt/Lörick
Freie Plätze für alle Kinder im Alter von 9-15 Jahren für das Sommerlager der Messdiener aus Heerdt und Lörick vom 18.-27.7.18.
Pfarrfest 2018
Pfarrfest für unsere gesamte Gemeinde am 1.7. ab 11:30h in Heerdt
Kuchenspenden für das Pfarrfest
Kuchenspenden für das Pfarrfest am 1.7. in Heerdt gesucht!
KAB-Komödien-Bühne
Vorverkauf gestartet
kfd
Ausflug nach Mendig und Maria Laach am 11.07.2018
Herbstfahrt für Kinder und Jugendliche
Jugendfahrt nach Juist vom 22. - 27.10.2018
Feier der Ehejubiläen
Gemeinsame Feier der Jubelpaare in St. Lambertus
Reliquienschrein der heiligen Zélie und Louis Martin
Am 14.06.2018 trifft der Schrein in St. Caecilia ein
FSJ im Erzbistum Köln
Start nach dem Abitur
Symposium: "Kirchenmusik in den Gemeinden"
Ökumenisches Symposium am 21. und 22.6. im Maxhaus

Bunkerkirche St. Sakrament - Heerdt

St. Sakrament am Handweiser (Foto: Bartholdt)
St. Sakrament am Handweiser (Foto: Bartholdt)

Lage

360°-Panoramatour

Eine 360°-Panoramatour der Bunkerkirche St. Sakrament finden Sie unter http://qinemato.com/kirchen/Bunker.html

Diese virtuelle Tour wurde erstellt und uns zur Verfügung gestellt von www.qinemato.com

Geschichte der Kirche

Seit 1923 überlegte man eine Einrichtung einer neuen Pfarrei in Heerdt. Sechs Jahre später wurde in einer Holzbaracke eine Notkirche für den Handweiser eingerichtet. 1928 konnte dann das heutige Grundstück gekauft werden. Clemens Holzmeister wurde mit der Erstellung der ersten Kirchenbaupläne beauftragt. Im Jahr 1929 wurde dann die Rektorats Pfarre St. Sakrament gegründet.

Eine alte Holzbaracke neben einem riesigen Luftschutzbunker, das war alles was Pfarrer Dr. Carl Klinkhammer 1947 vorfand. Er war gerade zum Pfarrer der Pfarrei St. Sakrament ernannt worden und hier Vorort wurde die Holzbaracke als Notkirche genutzt. 1940 wurde von den Nationalsozialisten dieser Bunker für die Bevölkerung am Handweiser errichtet. Unrechtmäßig auf Kirchengrund. Klinkhammer überlegte nicht lange und bat seinen Studienfreund, den Dom- und Erzdiözesanbaumeister Willy Weyers, Pläne für einen Umbau des Bunkers in eine Kirche zu erstellen. Der Bunker bestand aus vier baugleichen Etagen. In jeder Etage waren 7 qm große Zellen in U-Form angeordnet. In jede Zelle konnten bis zu 10 Personen Schutz vor den alliierten Bombenangriffen finden, teilweise bis zu 2 Wochen mussten unter den beengten Bedingungen ausgehalten werden. Insgesamt fanden bis zu 2300 Menschen hier Schutz. Die Pläne von Weyers sahen vor, die beiden oberen Etagen herauszubrechen und damit den gesamten Innenraum für die Kirche zu nutzen. Die größte Herausforderung der damaligen Zeit war das Herausbrechen der Fenster. Hierfür wurden, für die Sprengungen, in die 1,20m dicken Betonaußenwänden über fünf Kilometer Bohrlöcher gebohrt. Nur mit Hilfe von zahlreichen Gemeindemitgliedern, die Tonnen von Schutt aus dem Bunker beförderten, konnte das Vorhaben gelingen. Entstanden ist ein heller weiträumiger Innenraum, bei dem die schützenden Außenmauern noch zu spüren sind, aber nicht bedrückend wirken. Der alte Rundanbau, in dem über eine Spindel der Bunker versorgt wurde, erhielt einen Glockenturmaufsatz. Im vorderen Bereich wurde die Wohnung für Pfarrer Dr. Carl Klinkhammer eingerichtet und eine Chor-Empore für die Orgel. Vor ein paar Jahren konnte der „Bunker", wie er liebevoll genannt wird, renoviert werden. Sein schlichter, heller Innenraum ist mit einer hellen Holzdecke überspannt, die eine ausgesprochen angenehme Akustik bewirkt, was den Bunker auch immer sehr interessant für musikalische Veranstaltungen macht.

 

Seit 01.07.2016 ist die Bunkerkirche Eigentum der koptisch-orthodoxen Gemeinde.

Innenansicht der Bunkerkirche St. Sakrament

Besonderheiten und Kunstwerke

Die Altarwand wird von einem mächtigen aus Eisen getriebenen Kreuz betont. Dieses Kruzifixus wurde von Johann Karst einem Kunstschmied aus Eller gefertigt. Er schuf es aus Erinnerung an seine drei im Krieg gefallen Söhne und schenkte es Pfarrer Dr. Klinkhammer. 1949 konnte St. Sakrament konsekriert werden. Seit 1995 ist die Bunkerkirche ein Baudenkmal und einzigartig in der Welt.

Vom originalen Bunker blieb das Untergeschoß erhalten, in dem noch heute die damaligen Bunkerzellen im Originalzustand besichtigt werden können.

Aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrer besonderen Geschichte eignet sich die Bunkerkirche hervorragend für den Dialog von Kirche und Kunst und für die besondere Thematik von Frieden und Versöhnung. Regelmäßig finden im Kirchenraum oder in den Bunkerzellen Kunstausstellungen und Veranstaltungen statt.

Eindrücke aus der Bunkerkirche